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Uneinssein und Einsein

in Gedankenraum 26.01.2011 23:23
von Danke | 15 Beiträge

Teile aus Kapitel 2 von Neale Donald Walsh (Gespräche mit Gott) "Teil der Veränderung"

Ich muss daran glauben, dass die meisten Menschen, die dieses B¨ uchlein gerade lesen,
mit der obigen Einlassung konzeptuell ¨ ubereinstimmen. Der Gedanke, dass Wir Alle
Eins Sind, enth¨alt den Kern der GmG-Botschaft. Er ist in Wahrheit die fr ¨ uhest gegebene
Botschaft in Gespr¨ache mit Gott, Buch 1, er ist der zentrale Brennpunkt des letzten Buches,
Was Gott M¨ochte, und er zieht sich durch alle weiteren B¨ ucher, die dazwischen liegen,
hindurch.
Nachdem ich das dargelegt habe, nehme ich wahr, dass sogar die Leser von GmG eine
Zeit der Herausforderungen damit verbringen, w¨ahrend sie diese Wahrheit leben. Ich
auch. Alle Menschen. Außer, sie tun es nicht.Was das Leben derWahrheit unseres Einsseins,
uns als einander zu sehen, weniger herausfordernd macht, das ist das Verstehen
[im Orig.: ‘under-standing´; A.d.U¨ .].
Ohne tiefes Verstehen wird es nicht leicht, die Iluusion des Uneinsseins zu ¨ uberwinden.
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Kapitel Zwei
Dieser Gedanke des Uneinsseins ist in unserer Erfahrungswelt sehr m¨achtig. Er entspringt
aus den ersten beiden Illusionen der Menschen, der Illusion der Bed¨ urftigkeit
und der Illusion des Misslingens. Diese Illusionen sind in wunderbar erhellendem Detail
entfaltet in dem erstaunlichen Buch Gemeinschaft mit Gott, das die mentale Kosmologie
des Lebens, so wie wir es kennen, auszeichnet.
”Uneinssein” entstammt direkt der Idee des ”Misslingens”, so, wie ”Misslingen” direkt
aus der Idee der ”Bed¨ urftigkeit” ent-sprang. Das sind die drei ersten Illusionen. Es
gibt von ihnen insgesamt zehn.
Wie es Gemeinschaft mit Gott darstellt:
”Unsere Spezies machte sich Gedanken dar ¨ uber, dass, wenn die Sch¨opfungen
vom Sch¨opfer getrennt sind, und wenn der Sch¨opfer es den Sch¨opfungen
einr¨aumt, alles zu tun, was ihnen gef¨allt, es dann f ¨ ur die Erschaffenen
m¨oglich w¨are, etwas zu tun, was der Sch¨opfer nicht wollte, dass wir es tun. In
diesen F¨allen konnte der Wille Gottes durchkreuzt werden. Gott konnte etwas
wollen, aber es nicht bekommen. Das Misslingen tritt auf den Plan.
Das Uneinssein erzeugt die M¨oglichkeit des Misslingens, und Misslingen ist
nur m¨ oglich, sofern die Bed¨ urftigkeit existiert. Eine Illusion h¨angt von einer
anderen ab.
Der Gedanke, dass das Uneinssein Existiert, hat sich als etwas erwiesen, was
einen außerordentlichen Einfluss auf die menschlichen Angelegenheiten hat.
Das Empfinden der Trennung von Gott macht es den Menschen sehr schwer,
sich mit Gott in bedeutender Weise in Beziehung zu setzen. Sie missverstanden
entweder Gott, oder sie f ¨ urchteten Gott, oder sie flehten Gott an, oder sie
rangen um Gottes Beistand - oder sie verleugnen Gott alle zusammen.
Damit verfehlten die Menschen eine herrliche Gelegenheit daf ¨ ur, diem¨achtigste
Kraft im Universum zu nutzen; indem sie sich unter ihr Leben ordnen, von
dem sie sich vorstellen, sie h¨atten keine Kontrolle dar ¨ uber, indem sie sich Bedingungen
unterwerfen, von denen sie denken, sie k¨onnten sie nicht ¨andern,
indem sie Erfahrungen zeitigen, von denen sie glauben, sie k¨onnten ihnen
nicht entfliehen.
Das Empfinden der Trennung von Gott r¨aumt es den Menschen nicht ein,
Gott zu nutzen, Gott in Anspruch zu nehmen, eine Freundschaft mit Gott
zu schließen, das volle Potential der sch¨opferischen und heilenden Macht
Gottes vor den Karren zu spannen, oder damit das Leiden zu beenden, oder
f ¨ ur einen weiteren Zweck.
Das Empfinden der Trennung voneinander erlaubt es den Menschen, sich
einander alle Arten von Dingen anzutun, die sie sich selbst nie antunw¨ urden.
Indem es ihnen nicht gelingt zu sehen, dass sie es sich selbst antun, erzeugen
und reproduzieren sie in ihrem t¨aglichen Leben und in ihrer planetaren Erfahrung
immer wieder von neuem unwillkommene Ergebnisse.
Das bedeutendste Ergebnis ist, dass euer Glaube an die Trennung in eure Idee
einm¨ undet, dass es ”nicht genug” gibt.
G¨abe es nur Eine Sache, und w¨ usstest du, dass du das Eine Ding bist, dann
w¨ urde sich die Frage, ob es ”genug” gibt, nicht erheben. Es w¨are stets ”genug
von Euch da”. Denn als ihr euch daf ¨ ur entschiedet, es gebe mehr als Ein
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Tiefes Verstehen, tiefes Wandeln
Ding, dann (und nur dann) konnte in Erscheinung treten, es gebe von ”dem
anderen Ding” nicht genug.
Dieses ”andere Ding”, von dem ihr denkt, dass es existiert, ist der Stoff des
Lebens. Doch ihr seid Leben, ihr seid das, was Leben IST - was Gott, Gott
Selbst, ist.
Solange ihr euch immer noch vorstellt, dass ihr von Gott getrennt seid, solange
werdet ihr euch vorstellen, dass ihr etwas anderes, als was Gott ist, seid -
was das Leben Selbst ist. Ihr denkt vielleicht, dass ihr das seid, was lebt, doch
werdet ihr euch nicht vorstellen, das Leben Selbst zu sein.
Diese Trennung DES Selbst VON Sich Selbst ist, was ihr in einer eurer Mythologien
das Austreiben aus dem Garten Eden nennt. Pl¨ otzlich ist nun dort
der Tod, wo einmal ewiges Leben war. Pl¨ otzlich gibt es nun ”nicht genug”,
wo einst die F¨ ulle herrschte.
Pl¨ otzlich, so scheint es, gibt es viele Aspekte des Lebens, wie sie mit dem
Leben Selbst konkurrieren. Das ist in der Letzten Wirklichkeit unm¨ oglich,
doch nicht in eurer Vorstellungskraft.
Ihr k¨onnt euch gar vorstellen, dass ihr in Konkurrenz steht. Mit den V¨ogeln,
mit den Bienen, mit jedem anderen lebenden Ding und mit allen weiteren
menschlichen Wesen.
Ihr k¨onnt einen Alptraum erschaffen, in dem alles, was dein Leben f ¨ordert,
als etwas erscheint, was dein Leben ¨ uberhaupt nicht f ¨ordert, sondern es einschr
¨ankt. Somit werdet ihr in der Tat versuchen, dasjenige zu unterwerfen,
was euch f ¨orderlich ist. ”
Es gibt einenWeg, wie wir diese Illusion des Uneinsseins und den Gedanken der Trennung
¨uberwinden k¨onnen. Es gibt einen Weg, dass wir mit uns selbst ¨ ubereinstimmen
hinsichtlich jedermann -, dass wir uns und einander sehen und erfahren als Wer Wir
Wirklich Sind. Der Pfad zu dieser Erfahrung ist der Pfad des Verst¨andnisses und des
Gewahrseins.
Tiefes Verstehen, tiefes Wandeln
Wenn wir wirklich begreifen, wirklich verstehen, nicht nur die Natur der Lebens-Kosmologie
verstehen, sondern auch die Gr¨unde daf ¨ ur, dann k¨onnen wir einen tiefen Wandel in unseren
Erfahrungen von uns selbst und vom Leben einleiten.
Sind wir der Sch¨opfer von allem (und GmG sagt selbstverst¨andlich, dass wir das taten
und tun), dann erschufen wir die Illusion des Uneinsseins, den Gedanken der Trennung.
Doch weswegen? Weswegen sollten wir so etwas machen? Der Verstand bittet darum,
das zu wissen, andernfalls kann er nicht glauben, dass die von ihm ¨ uberall wahrgenommene
Trennung selbst nicht wirklich ist.
Noch einmal aus Gemeinschaft mit Gott ....
”Wenn alles als vereint erfahren wird, dann kann nichts als vereint erfahren
werden, da ”Einheit” nicht als eine unterscheidbare Erfahrung existiert. Sie
ist nicht etwas, was man kennenlernen kann.
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Kapitel Zwei
Doch ist es Unser Wunsch, Uns Selbst kennenzulernen als Wer Wir Wirklich
Sind. Somit m¨ ussen wir erst die Erfahrung von Wer Wir Nicht Sind erschaffen.
Da wir diese Erfahrung nicht in der LetztenWirklichkeit (Realit¨at ist, was
Realit¨at ist) haben, m¨ ussen wir das vermittels der Illusion machen.
Auf diesem Wege k¨onnen wir unsere Freude daran haben, was So Wirklich
ist, und es kennenlernen. Auf diese Weise k¨onnen wir Erfahren Wer Wir
Wirklich Sind.
Das Alles Davon.
Das Eine und das Einzige.
Wir sind Das Kollektiv, die Einzige Wirklichkeit in Multipler Form - wir haben
die Multiple Form eingenommen, um die Herrlichkeit unserer Einzigen
Wirklichkeit wahrnehmen und erfahren zu k¨onnen.
Dies ist eine schlichte Erkl¨arung des Zweckes der Relativit¨at, die euch nun
in dem GmG-Dialog mehrere Male schon ¨ uberreicht wurde. Ich habe es hier
wiederholt, sodass ihr es tief verstehen k¨onnt; sodass ihr aus eurem Traum
erwachen k¨onnt.
Bis dorthin, wo ihr aus eurem Traum erwacht, wird die Illusion der Trennung
vom Leben den wahrgenommenen Bedarf zu ” ¨ uberleben” erschaffen. Vor der
Trennung wurde euer U¨ berleben nie in Frage gestellt. Ihr ”wart” schlicht,
und es kam euch nie in den Sinn, ihr w¨ urdet nicht stets ”sein”. Nur als ihr
von Gott (vom Leben) abr ¨ ucktet und euch als getrennt von ihm vorstelltet,
da wurde das Leben selbst zu etwas, von dem es ”nicht genug” gab. Ihr fingt
damit an, dar ¨ uber Entscheidungen zu treffen, was ihr eurem Empfinden nach
tun musstet, um zu ” ¨ uberleben” - um ein Mehr an ”Leben” zu haben.
Dies wurde zu eurem vorrangigen Ziel, und zu eurem neuen tieflegenden Instinkt.
Ihr begannt gar daran zu denken, die Ursache daf ¨ ur, dass ihr euch mit
anderen paart, la¨ge darin, euer U¨ berleben als Spezies zu garantieren. Ihr habt
die Sicht auf die Tatsache verloren, dass ihr euch in Erwiderung auf den einzigen
wirklichen Instinkt hin zu Paaren zusammenfindet, auf den einzigen
Instinkt, namens Liebe.
Ihr habt euren neuen Basis-Instinkt ”U¨ berlebensinstinkt” genannt, hervorgehend
aus eurem Gedanken, ihr k¨onntet nicht ¨ uberleben. Dieser Gedanke ist
falsch, denn euer U¨ berleben ist garantiert, fu¨ r immer, und sogar fu¨ r immer
und ewig. Aber ihr erinnert euch daran nicht, und so denkt ihr nicht daran,
dass es ”genug Leben” gibt, wo doch so viele Aspekte des Lebens um das
Leben konkurrieren.
Und in der Tat, so schaut ihr darauf. Ihr stellt euch vor, ihr steht in Konkurrenz
mit all dem anderen ”Stoff des Lebens” um das Leben selbst. Ihr konkurriert
mit eurem ganz eigenen Selbst um mehr von eurem Selbst, doch ihr
wisst darum nicht.
Euer Glauben an die Ungen¨ ugendheit hat euch gar zu der Schlussfolgerung
gebracht, dass es nicht gen ¨ugend Gott gebe.
Nicht nur gibt es nicht gen ¨ugend Leben (was ihr in einen Glauben an den
Tod ¨ ubersetzt), nicht nur gibt es nicht gen¨ugend von dem Stoff des Lebens
(was ihr in einen Glauben an den Mangel ¨ ubersetzt), es ist sogar auch nicht
gen ¨ugend von Dem Was Das Leben Erschuf da (was ihr in einen Glauben an
einen begrenzten Gott ¨ ubersetzt).
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Tiefes Verstehen, tiefes Wandeln
Da all diese Dinge beschr¨ankt sind, m¨ usst ihr um sie konkurrieren - das ist
euer Glauben, und ihr zerst ¨ ort euren Planeten und euch selbst aufgrund dieses
Glaubens.
Ihr zerst ¨ ort sogar euch selbst w¨ahrend eures Konkurrierens um Gott, was ihr
Religionen nennt. Ihr habt euch selbst get¨ otet, und wart darauf aus, ganze
Zivilisationen zu vernichten, in eurem unheiligen Konkurrieren um Gott.
Ihr gesteht euch nicht ein, dass ihr diese Dinge tut, denn das Eingest¨andnis
w¨ urde euch zur Kenntnisnahme bringen, dass da vielleicht etwas Ungenaues
in der Art, wie wir das Leben und die Welt anschauen, besteht - und besonders
in der Art, wie ihr Gott anschaut -, und dazu seid ihr bisher noch nicht
in der Lage gewesen.
Solch ein Eingest¨andnis ben¨ otigte eine große Bescheidenheit, und Bescheidenheit
ist gegenw¨artig nicht ein ausgiebiger Teil der Philosophie und der
Theologie eures Planeten.
= = = = = = = = = =
Ich habe euch von diesem Geheimnis bereits erz¨ahlt, doch bezeichnete ich
es nicht als ”das Geheimnis”, und deswegen habt ihr m¨oglicherweise nicht
verstanden, dass diese Einsicht der Schl ¨ ussel zu allem ist.
Hier noch einmal die Einsicht. Hier ist das Geheimnis.
Das Uneinssein existiert nicht.
Diese Einsicht vermag deine gesamte Erfahrung des Lebens zu ¨andern. Diese
Einsicht leitet zu einer schlichten Erkl¨arung ¨ uber, die, wenn sie in deiner
Tag-f ¨ ur-Tag-Realit¨at gelebt w¨ urde, deine Welt von oben nach unten drehen
w¨ urde:
Wir Sind Alle Eins.
Dies w¨ urde deine Welt mit der rechten Seite nach oben bringen! Denn wenn
du wahrnimmst, dass es Ein Ding, und nur ein einziges Ein Ding gibt, eine
Wirklichkeit und nur EineWirklichkeit, Ein Sein und nur Ein Sein, dann hast
du auf einer Ebene begriffen, dass das Eine Sein stets seinen Lauf nimmt -
und stets seinen Lauf nehmen muss.
Mit anderen Worten, Misslingen gibt es nicht.
Und erreichst du diese Ebene der Klarheit, dann siehst du auch deutlich, dass
in der Abwesenheit des Misslingens das Eine Sein ohne etwas ist.
Aus diesem Grunde - Bed¨ urfnis existiert nicht.
Pl¨ otzlich fallen mit der Erleuchtung die Dominosteine nach hinten. Die Konstruktionen
deiner Illusionen fallen in sich selbst zusammen. Es sind nicht die
Illusionen selbst, die abbr¨ockeln, sondern die Konstruktionen, die sie tragen.
Das meint die Kulturellen Geschichten, auf denen ihr euer Leben errichtet.
Die Geschichten, von der Geschichte dar ¨ uber, was es eurer Vorstellung nach
braucht, dass euer Leben hier und jetzt funktioniert, bis hin zu der Geschichte
dar ¨ uber, wie eurer Vorstellung nach all das begann. Sie alle waren Mythen
und hatten nichts mit der Letzten Wirklichkeit gemein.
Damit ihr von jetzt ab in eurer Evolution als Spezies vorankommt, m¨ usst ihr
euch von diesen Geschichten lossagen. ”
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Kapitel Zwei
Jetzt versteht ihr. Und nun wisst ihr, was es braucht, um wirklich ein spiritueller Helfer
zu werden. Es ist vonn¨oten, eure kulturellen Geschichten beiseitezulegen. Leben wir
weiterhin inmitten dieser Geschichten, dann werden wir nie mit uns selbst hinsichtlich
jedermann ¨ ubereinstimmen. Denn unsere ¨uberkommenen kulturellen Geschichten
erz¨ahlen uns Mythen ¨ uber einander, vermitteln uns Ideen ¨ uber einander, die nicht wahr
sind. Insbesondere die Idee, dass da gar jemand IST namens ”der Andere”.
Als wir einmal vermittels unserer Mythen es so einrichteten, dass es da draußen etwas
anderes als ”uns” gebe, fingen wir damit an, was dieses ”andere” Ding ist, abzuschildern,
indem wir es in einer Art beschrieben, die sich von ”uns” unterschied. Der n¨achste
Schritt auf diesem gef¨ahrlichen Pfad besteht darin, sich vorzustellen, dass der ”Andere”
nicht nur im Vergleich zu ”uns” verschieden ist, sondern dass er ”weniger” ist als ”wir”.
Mit anderen Worten, wir sind ”besser”.
Die Idee des Besserseins kommt zur vollen Entfaltung und kann ihren Ursprung aus
der Idee des ”Uneinsseins” oder der ”Trennung” nicht verbergen. Es ist offensichtlich,
etwas kann nicht h¨ohergestellt sein als es selbst. Und deswegen entstammt der Gedanke
der U¨ berlegenheit (eine weitere der Zehn Illusionen der Menschen) der Idee der Trennung.
Das ist alles recht einfach, wenn man es versteht.


zuletzt bearbeitet 26.01.2011 23:23 | nach oben springen


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